Traumreise in die Karibik – Curaçao

Curaçao war eigentlich nie auf dem Zettel für einen längeren Tauchurlaub. Warum, kann ich nicht wirklich sagen aber diese Insel mit weißen Sandstränden und türkisfarbenem Meer, sieht mich sicher eines Tages wieder.

Dank der tollen Reiseplanung einer guten Freundin konnte auch die Air-Berlin-Pleite zum Guten gewendet werden. Ein Alternativflug mit der KLM brachte uns nach Curaçao und wir verbrachten  zwei traumhafte Wochen im Oktober 2017 auf der Karibikinsel.

Wie auch in den vergangenen Urlauben verzichteten wir auch diesmal gerne auf ein Hotel und verbrachten die Tage in einem gemieteten Ferienhaus in Lagun, ein Dorf im Nordwesten. Das Dolphin Heart House ließ keine Wünsche offen. Eigener Meerzugang, große Terrasse, voll ausgestattete Küche und nicht zu vergessen der „private Zoo“ von unterschiedlichsten karibischen Vögeln und Leguane in allen Größen.

Mit unserem gemieteten Pickup erkundeten wir die „Insel unter dem Wind“ und steuerten die unterschiedlichsten Tauchplätze an. Mit Tipps zu Tauchplätzen und den nötigen Tauchflaschen versorgten uns mit großem Engagement die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tauchbasis Bas Harts Diving.

Tauchen auf Curaçao ist einfach, denn die meisten Tauchplätze sind frei zugänglich.  Für das Passieren mancher Wege beziehungsweise zum Durchfahren des Geländes oder als Eintritt muss an manchen Stränden eine geringe Gebühr bezahlt werden.

Curaçao wird überwiegend von Riffen umgeben – so intakte und vielfältige Korallenlandschaften habe ich lange nicht gesehen.- Und wir hatten das Meer und die Unterwasserwelt weitgehend für uns alleine.

Unsere Tauchgänge beschränkten sich auf die Tauchplätze im Westen von Curaçao. Hier reihen sich viele beeindruckende Tauchplätze wie zum Beispiel Playa Grandi (Piskado), Playa Lagun, Grote Knip, Kleine Knip und viele mehr aneinander. Aufgrund der rauen See, auf der Nordseite, ist es nur selten möglich dort zu tauchen. Hier haben wir den Tauchplatz Watamula (der Atem von Mama Baranka, der Mutter Erde) betaucht, der nicht nur wegen des Einstiegs spektakulär ist, sondern auch mit einem faszinierenden Unterwasser-Gorgonienwald überrascht.

Nicht nur das Tauchen beeindruckt in Curaçao, sondern auch die Insel selbst.  Ein Besuch in der Hauptstadt Willemstad mit seiner bunten Häuserzeile im Kolonialstil stand natürlich auf dem Programm. Durch unseren gemieteten Pickup waren wir flexibel und konnten viele sehenswerte Orte der Insel kennenlernen. Hier haben wir auch das kulinarische Curacao kennengelernt, was einiges zu bieten hat. – Leguansuppe (Sopi Yuana) schmeckt gar nicht so schlecht.

Zusammenfassend habe ich dort einen der besten Urlaube überhaupt verbracht. Es passte einfach alles. Das Wetter, Tauchen, Essen, Land, Leute, Preisniveau, Unterbringung, und vieles mehr. Jeder, der individuell reisen und tauchen möchte, der kommt meiner Meinung nach nicht an Curaçao vorbei.

Die Bilder der wunderschönen karibischen Insel, in der Galerie dieses Berichts, sollen Dich ein wenig inspirieren und auch die Unterwasserbilder der neue Fotogalerie Curaçao bringen dir die Unterwasserwelt näher. Für Fragen stehe ich Dir gerne zu Verfügung.

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